Anleitung zur Installation und Einrichtung der Signatursoftware SignLive! cloud suite bridge
Aktuelle Versions Nummer: 7.1.15
Für eine erfolgreiche Signatur benötigen Sie neben dem Kartenlesegerät und den entsprechenden Treibern noch eine Signatursoftware.Die aktuelle Signatursoftware SignLive! cc cloud suite bridge finden Sie hier: https://service.axians-ewaste.com/fum/de/dateiablage/path/eanvportal/support/signatur/setup_CSBridge_JRE_7.1.15_64Bit.exe
Bevor Sie mit der Signatur beginnen können, stellen Sie bitte sicher, dass Ihre Signaturkarte betriebsbereit ist und der Empfang aktiviert wurde. Ohne diese Aktivierung ist keine Signatur möglich.
Die Signatursoftware SignLive! cloud suite bridge ist die zentrale Komponente für die Signatur in den Axians‑eWaste‑Produkten. Sie muss lokal auf Ihrem Rechner oder Terminalserver installiert sein. Unterstützt werden aktuelle D‑Trust‑ und Telesec‑Signaturkarten sowie Windows 11.
Falls auf Ihrem System bereits eine ältere Version dieser Software installiert ist, muss diese vor der Neuinstallation vollständig deinstalliert werden. Anschließend ist ein Neustart des Rechners erforderlich. Erst danach darf die neue Version installiert werden. Wird dieser Ablauf nicht eingehalten, können schwer nachvollziehbare Fehler entstehen.
Nach dem Start der Installationsdatei wählen Sie zunächst die gewünschte Sprache aus. Danach akzeptieren Sie die Lizenzbedingungen und klicken sich durch die Installationshinweise. Wählen Sie anschließend ein Installationsverzeichnis. Die Voreinstellung kann in der Regel unverändert übernommen werden.
Im nächsten Schritt können Sie entscheiden, ob eine Verknüpfung auf dem Desktop angelegt werden soll. Danach starten Sie die Installation. Sollte noch eine ältere Version aktiv sein, bestätigen Sie bitte, dass diese geschlossen werden darf. Nach Abschluss der Installation können Sie die Software direkt starten.
Nach dem ersten Start läuft die Signatursoftware im Hintergrund. Sie erkennen dies an einem kleinen Symbol im Infobereich der Windows‑Taskleiste neben Uhrzeit und Datum. Ist das Symbol nicht direkt sichtbar, klicken Sie auf den Pfeil für ausgeblendete Symbole. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Symbol der Signatursoftware und wählen Sie die Einstellungen.
In den Einstellungen deaktivieren Sie die Option „Server automatisch starten“.
Anschließend müssen die Netzwerkeinstellungen überprüft werden. Ob in Ihrem Unternehmen ein Proxyserver verwendet wird, klären Sie bitte mit Ihrer IT. Falls kein Proxy eingesetzt wird, stellen Sie die Netzwerkverbindung entweder auf „Direkte Verbindung“ oder auf „Systemeinstellungen verwenden“. Welche Option korrekt ist, hängt von Ihrer Umgebung ab. Wenn ein Proxyserver verwendet wird, müssen dessen Adresse und Port manuell eingetragen werden. Die Verwendung einer Proxy‑PAC‑URL wird von der Signatursoftware nicht unterstützt.
Speichern Sie die Einstellungen und schließen Sie das Konfigurationsfenster. Beenden Sie anschließend die Signatursoftware vollständig über das Symbol im Infobereich.
Warten Sie etwa 15 Sekunden und starten Sie die Signatursoftware erneut über die Desktopverknüpfung oder das Startmenü.
Öffnen Sie erneut die Einstellungen und führen Sie den integrierten Selbsttest aus. Wenn alle Einstellungen korrekt sind, bestätigt die Software die erfolgreiche Verbindung. Nach Bestätigung aller Meldungen ist die Signatursoftware betriebsbereit.
Beim ersten Signaturvorgang fragt Windows eventuell, mit welchem Internetbrowser der Signaturvorgang geöffnet werden soll. Es empfiehlt sich, den gewünschten Browser als Standard festzulegen, damit diese Abfrage nicht bei jeder Signatur erneut erscheint.
Für den reibungslosen Betrieb müssen bestimmte Netzwerkverbindungen möglich sein. Die Kommunikation mit den Signaturservern erfolgt über Standard‑Internetports. Falls in Ihrem Unternehmen eine SSL‑Inspektions‑ oder Proxy‑Firewall eingesetzt wird, kann es notwendig sein, entsprechende Ausnahmen zu definieren. Andernfalls könnten Zertifikatsfehler auftreten.
Wenn bei einer Signatur eine Fehlermeldung erscheint, die auf einen PKIX‑Pfad‑ oder Zertifikatsfehler hinweist, nutzt Ihr Unternehmen sehr wahrscheinlich eine SSL‑Inspektions‑Firewall. In diesem Fall muss die Signatursoftware so konfiguriert werden, dass sie den Windows‑Zertifikatsspeicher verwendet.
Verwenden Sie ein Kartenlesegerät mit RFID‑Funktion, insbesondere Modelle von Reiner SCT, kann diese Funktion die klassische Signatur stören. In diesem Fall muss das RFID‑Feld direkt am Kartenleser deaktiviert werden. Dies erfolgt über das Gerätemenü mithilfe der Pfeiltasten und der Bestätigungstaste. Danach muss das Kartenlesegerät einmal vom USB‑Port getrennt und neu angeschlossen werden.
Sollten weiterhin Probleme auftreten, kann eine erweiterte Protokollierung aktiviert werden. Dazu werden spezielle Konfigurationsdateien angepasst, alte Protokolldateien gelöscht und ein neuer Signaturvorgang gestartet. Die dabei neu erzeugten Logdateien stellen Sie anschließend dem Axians‑eWaste‑Support zur weiteren Analyse zur Verfügung.